Herrenlose Boa auf Wanderschaft in den Weinbergen

Am 4.10.2011, gegen 11.00 Uhr erreichte das Reptilium Landau ein Hilferuf der örtlichen Polizeistelle.

Ein aufmerksames Ehepaar und deren „spürnäsiger“ Terrier hatten während ihrer Wanderung in den idyllischen Weinbergen von Leinsweiler ein sich schlängelndes Reptil entdeckt und sofort die Polizei alarmiert.

Diese wandte sich hilfesuchend an Deutschlands größten Reptilienzoo -denn die Schlangenprofis des Reptiliums rückten schon des Öfteren aus um herrenlose exotische Tiere aus ungewohnter Umgebung zu retten. So startete das Team auch an jenem Dienstag und machten sich auf die Suche nach der unbekannten Spezies.

Nach polizeilicher Beschreibung handelte es sich um eine ca. 1,80 Meter lange und 15 cm dicke Schlange mit grau-braunen Kreuzen. Darunter lies sich natürlich viel vermuten, doch die Größe der gesichteten Schlange deutete doch auf eine Würgeschlange hin.

Die erste Vermutung bestätigte sich auch……eine Abgottschlange – den meisten wohl eher unter ihrem lateinischen Namen als Boa Constrictor bekannt, war, obwohl sie dämmerungs- bzw. nachtaktiv ist, am sonnigen Herbsttag unterwegs um in den Weinbergen etwas Wärme und Energie zu tanken.

Woher der Ausreißer stammte ist allerdings unbekannt. Man ist sich jedoch ziemlich sicher, dass das Tier seinem Besitzer entlaufen ist. Die Boa Constrictor gehört zu den in Deutschland häufig gehaltenen Schlangenarten und stammt ursprünglich aus dem von Leinsweiler weit entfernten südamerikanischen Regenwald.

Wie die meisten Würgeschlangen ernährt sich auch  das „Findelkind des Tages“ von Kleinsäugern und hatte scheinbar einen reichlich gedeckten Tisch: Der Körper-/Bauchumfang des Exoten ließ erahnen, dass sich darin wohl einige Mäuse oder Ratten befinden, welche das Tier vermutlich bei einer Beutejagd in unseren heimischen Wäldern erfolgreich erledigt hatte.

Zwar wurde die Abgottschlange in der Quarantänestation des Reptiliums gut gepflegt und umsorgt, starb aber dennnoch an den Folgen einer Lungenentzündung.

Solch eine Krankheit endet für Schlangen häufig tödlich, da kommt meist jede Hilfe zu spät. Keiner weiss wie lange die herrenlose Abgottschlange schon unterwegs war und wieviele, doch recht kühle Herbstnächte sie schon überlebt hatte.

 

Reppy besucht die BuGa

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Wo Menschen sind darf ein kleines Krokodil natürlich nicht fehlen und so machte sich unser Maskottchen auf den Weg zur Bundesgartenschau nach Koblenz.Da Reppy ungern alleine reist, hat er sich seine iebsten Freunde Froschi, Albert, unseren Albino Tigerpython, Reptiliumsleiter Uwe, Marketingleiter Klemens und Tierpflegerin Christina eingepackt.Bei strahlendem Wetter konnten sie so den Besuchern die echsotischen Tiere näherbringen und schöne Stunden in einer tollen Umgebung verleben.

Giftiges Findelkind

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Am Dienstag, den 13.9. ging ein Anruf eines besorgten Bürgers bei der Polizei Heidelberg ein: er informierte die Beamten über die Sichtung einer Schlange.

Polizei und Feuerwehr konnten den knapp zwei Meter langen Ausreiser mit Hilfe eines Fangnetzes sicher in einer Kiste verwahren und nach Angaben einiger Heidelberger Schlangenhalter als eventuelle Giftschlange klassifizieren. Da sich nicht viele Institutionen mit der Unterbringung von Giftschlangen auskennen, wurde das Reptilium um Hilfe gebeten. 

Ein Mitarbeiter der Tierrettung brachte die gesicherte Kiste gegen Mittag nach Landau, wo sich die erste Annahme, dass es sich um eine Giftschlange handelt bestätigte. Ferner wurde die Schlange als eine in Asien lebende Nachtbaumnatter identifiziert.

Momentan wird die zu der Familie der Trugnattern gehörige Schlange in einem Terrarium in der Quarantänestation gepflegt. Man vermutet, dass die exotische Schlange einem Halter in Heidelberg abhanden kam, der sich bitte im Reptilium melden sollte.

Unter den sechzehn im Jahr 2011 entflohenen Tieren waren bisher vierzehn einheimischen Ursprungs. Die Nachtbaumnatter ist die erste Giftschlange, die seit sieben Jahren und über 100 entflohenen Terrarientieren zum Reptilium gebracht wurde.

Anti-Angst-Seminare im Reptilium

Auch beim Fernsehsendern gibt es Menschen mit Phobien.

Die zwei Mitarbeiterinnen des RNF Daniela Mellies und Kristine Günther begaben sich mit ihrer Spinnenangst in die erfahrenen Hände des Psychologen Thomas Moser.

Der Gründer von Bodymindfit arbeitet seit Jahren mit dem Reptilium zusammen und hilft Klienten mit Phobien durch Tiefenentspannung. Die Erfahrungen, die die zwei Leidensgenossinnen mit dieser denkbar sanften Methode gemacht haben, haben sie in einem Beitrag festgehalten.

Haben auch Sie Fragen zu unseren Angstseminaren? Informationen erhalten Sie unter 06341- 51 00-0 oder auf unserer Homepage..

Pro 7 isst echs-otisch - Insektenkochen mit Galileo

Galileo_Insektenkochen 

Insekten sind die am häufigsten auf der Erde vorkommenden Tiere.
Sie bestehen zu großen Teilen aus Proteinen und sind damit als Eiweißquelle ebenso wertvoll wie das Fleisch von Säugetieren oder Fischen.

Doch auch wegen gefürchteter Versorgungsengpässe aufgrund des wachsenden Anstiegs der Weltbevölkerung werden Insekten als geeignete Fleischquelle in Betracht gezogen.
Während sie in vielen Bereichen Asiens, Afrikas und Südamerikas verzehrt werden, sprechen sie in unserem Kulturraum  bislang nur eine Randgruppe an.

Das Galileo-Team widmet während einer “FoodWoche” diesem Thema seine Aufmerksamkeit und kam aus diesem Anlass in den Genuss, sich von unseren Chefköchen Uwe Wünstel und Dr. Stephan Dreyer verwöhnen zu lassen.
Bei den dreitägigen Dreharbeiten mit Reporterin Dione wurde gekocht, gegessen und natürlich auch das Reptilium besichtigt.

Galileos “FoodWoche” wird in der Woche vom 12. September ausgestrahlt, der Beitrag über das Insektenkochen läuft am Freitag den 16. September bei Galileo.

Außeneinsatz der Snakebusters

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Gestern Abend erreichte uns ein Hilfeschrei der Bevölkerung:
In Hainfeld wurde eine Kreuzotter gesichtet.

Da Kreuzotter in unseren Gefielden nicht beheimatet sind, rückte unser Reptilium-Team aus, um den Übeltäter zu identifizieren.

Um 21:00 Uhr konnte im Hof des Bürgers, der in seiner Not die Polizei Edenkoben anrief, eine Ringelnatter enttarnt und festgenommen werden.

Das Tier wurde in Sicherheit gebracht und in schöner Umgebung wieder ausgesetzt.

Wawas neues Wohnzimmer

Wawa

„Wawa“ begleitet Deutschlands größten Reptilien- und Terrarienzoo seit Anbeginn.
Bis der Bindenwaran allerdings das stetige Treiben des Zoos aus seinem Becken beobachten konnte, war es ein langer Weg.
Nach Hinweis des Ordnungsamtes befreiten Mitarbeiter den damals 5 Jahre alten Bindenwaran aus der Badewanne eines Privathaushalts. Mit großen gesundheitlichen Problemen kam er im Juni 2003 in die Obhut des in Planung stehenden Reptiliums, wo er in einem ortsgerechten Habitat liebevoll aufgepeppelt wurde.

Wie alle dieser asiatischen Echsen ist auch „Wawa“ stark ans Wasser gebunden.
Ein solches Wasserbecken bedarf allerdings auch einer aufwendigen Pflege:
Die Verunreinigungen machen eine wöchentliche Reinigung und den damit verbundenen Wasserwechsel notwendig.

Und Wawa hat seine ganz eigenen Vorstellungen eines gemütlichen Heims:
Das Wasser sollte unbedingt eine Temperatur von 26 Grad haben.
Doch was den Waran erfreut, belastet die Umwelt.
Die Energiekosten, die der wöchentliche Wechsel und die Erwärmung des Wassers erzeugen, sind enorm.

In Zusammenarbeit mit Heiko Blessin, Marketingleiter von JBL in Neuhofen, erarbeiteten Tierpfleger des Reptiliums, Leiter Uwe Wünstel und Biologe Dr. Stephan Dreyer eine sensationelle und ökologische Lösung.
Biofilter, gepaart mit einer Sandfilteranlage, übernehmen die Reinigung nach dem Vorbild von „Mutter Natur“.
Die Wasserfilterung macht einen regelmäßigen Wasserwechsel überflüssig.
So lassen sich alleine bei „Wawa“ ungefähr 7000kW/h Heizkosten pro Jahr einsparen, ein gutes Zeichen für die Umwelt von morgen.
Der Plan sieht es vor, in nächster Zeit Wawas Becken mit Fischen zu besetzen, um das Projekt „natürliches Wohnzimmer“ weiter zu entwickeln.

Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen, sollten sich jedoch die Erwartungen erfüllen, werden nach und nach alle Becken des Reptiliums nach „Wawas“ Vorbild umgestellt.
Durch die Einsparung von geschätzten 30 000 kW/h Heizkosten im Jahr trägt auch Deutschlands größter Reptilienzoo etwas zum Thema Naturschutz bei.

Skorpion im Reisegepäck

Euscorpio

Was tun, wenn man nach dem erholsamen Sommerurlaub ungewollte Mitbringsel in seinem Gepäck entdeckt?

Diese Frage musste sich jetzt ein Heimkehrer nach seinem Italienurlaub stellen:

Ein Skorpion hatte sich in seine Tasche geschlichen und konnte so ungehindert nach Deutschland einreisen.
Beim Zoo Kaiserslautern verwies man ihn glücklicherweise an das Reptilium, dessen Mitarbeiter eine Aufnahme des Tieres direkt zusagen konnten.

Nach einer langen Reise ist das Tier nun im Terrarien- und Wüstenzoo eingetroffen.
Es erfreut sich bester Gesundheit und durfte sein Terrarium inzwischen beziehen.
All inclusive, selbstverständlich.

Die Maintier in Frankfurt-ein voller Erfolg!

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Das Reptilium war als Kooperationspartner der Maintier zur Premiere der ersten Messe für einen großen Teil der terraristischen Ausstelluing verantwortlich. Wir hatten neben unserem Stand einige Großterrarien und die Terra-Ambiente besetzt.
Was bei den Besuchern Begeisterung geweckt hat, war die Sonderschau der Wirbellosen. 30 verschiedene Arten von Wirbellosen Tieren wurden in verschiedenen Terrarien präsentiert. Die Sonderschau der Wirbellosen wurde nach der Maintier nach Landau ins Reptilium gebracht und ist hier bei uns bis Anfang September als Sonderschau zu sehen.

Die Maintier wird im nächsten Jahr weiter geführt und gerne sind wir wieder mit im Boot, um den Besuchern den Bereich der Reptilien näher zu bringen.

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Das Reptilium auf den Pirmasenser Fototagen

Workshop Foto

Bei der Eröffnungsveranstaltung der Pirmasenser Fototage am Freitag den 10.6. hatte unser Albert einen schönen Bühnenauftritt mit dem Model Monika Dulna, die sich am Sonntag den 12.6. auch auf ein Workshopshooting mit unseren Reptilien eingelassen hat.

Der Workshop war ein voller Erfolg und unter der Anleitung des bekannten Fotografen und Leiter der Pirmasenser Fototage Harald Kröher, wurden die Bilder der Workshopteilnehmer auch perfekt insziniert.

Harald Kröher und Monica Dulna leiten und organisieren viele Workshops zu den verschiedensten Themen in der ganzen Welt, auch der erfolgreiche “Akt und Exotic” Workshop im Reptilium ist sehr stark nachgefragt.

Hier das Foto das im Studio von Harald Kröher in Pirmasens entstanden ist, wer genauer hachsieht, kann auf dem Bild eine Vogelspinne erkennen.

Liebe Grüße

Admin